KI-Anwendungen · Prozesse & Workflows automatisieren

Wiederkehrende Abläufe end-to-end automatisieren - von regelbasiert bis agentisch.

Routineabläufe binden Personen, obwohl die beteiligten Systeme längst digital sind - sie sprechen nur nicht miteinander. Wir verbinden Ihre Systeme und automatisieren wiederkehrende Abläufe durchgängig, bis hin zu agentischen Assistenten, die mehrstufige Aufgaben planen und mit klaren Freigaben ausführen.

Engine, Freigaben, Agenten - drei Bausteine

Freigaben vor kritischen Aktionen

Schritte, die schwer rückgängig zu machen sind, laufen nicht automatisch durch, sondern gegen eine definierte Freigabe. Jeder Schritt ist protokolliert.

Jeder Schritt protokolliert

Erste agentische Assistenten

KI, die eine mehrstufige Aufgabe plant und die Einzelschritte selbst ausführt - innerhalb des Rechteumfangs und der Freigabepunkte, die vorher festgelegt sind. Unstrukturierte Eingaben brechen den Ablauf nicht sofort ab.

Ausnahmen gehen an eine Person

Was das für Sie bedeutet

Drei Blickwinkel auf denselben Ablauf - allen dreien muss die Automatisierung standhalten, sonst bleibt sie ein Einzelprojekt.

  • Geschäftsführung: Kürzere Durchlaufzeiten und Volumen, das ohne zusätzliches Personal mitwächst. Jeder weitere Prozess profitiert von den bereits verbundenen Systemen.
  • IT & Sicherheit: Wiederholbare, protokollierte Abläufe statt individueller Handgriffe. Wer wann welchen Schritt ausgelöst hat, ist auswertbar.
  • Fachbereich: Weniger Klick-Arbeit zwischen Systemen, die ohnehin dieselben Daten führen. Sichtbar wird nur noch, was tatsächlich eine Entscheidung braucht.
Illustration: Prozess-Board

Vier Phasen bis zum automatisierten Ablauf

Wir starten mit dem Prozess, der heute am meisten Zeit kostet, nicht mit dem technisch reizvollsten.

  1. Analyse

    • Aufnehmen, welche Schritte heute manuell laufen und welche Systeme beteiligt sind
    • Prüfen, welche Schnittstellen vorhanden sind - auch bei älteren Anwendungen
    • Ergebnis: der Prozess mit dem größten Hebel als Startpunkt
  2. Aufbau

    • Systeme verbinden und den Kernablauf automatisieren
    • Regelwerk für den Standardfall, Erkennung für den Ausnahmefall
    • bestehende Schnittstellen nutzen statt eine parallele Insellösung bauen
  3. Integration

    • Freigabeschritte vor kritischen, schwer umkehrbaren Aktionen
    • Ausnahmen gehen mit Begründung an die zuständige Person
    • eigene Identitäten und begrenzte Rechte für Automatisierungen und Agenten
  4. Pilot & Rollout

    • Start mit dem zeitintensivsten Prozess, dann schrittweiser Ausbau
    • Protokolle auswerten und das Regelwerk an echten Ausnahmen nachschärfen
    • Betrieb bei uns oder Übergabe an Ihre IT

Werkzeugwahl

Nicht jeder Ablauf braucht eine eigene Plattform.

Wo ein Vorgang vollständig innerhalb einer Plattform stattfindet, ist deren eigene Automatisierung oft die einfachere Antwort - hier eine Regel in Confluence Cloud, die veröffentlichte Seiten automatisch in den richtigen Bereich verschiebt.

Wir tauschen Regelbasiertes nicht aus Prinzip gegen KI. Regelbasiert bleibt dort richtig, wo der Ablauf ohnehin eindeutig ist; KI-Bausteine kommen dort dazu, wo unstrukturierte Eingaben und Abweichungen den Ablauf sonst abbrechen würden.

Automatisierungsregel in Confluence Cloud: Wenn Seite veröffentlicht, dann Seite in den Bereich Marketing verschieben

Welcher Prozess läuft bei Ihnen noch komplett per Hand?

Wir starten mit dem Ablauf, der heute am meisten Zeit kostet. Weitere kommen dazu, sobald der erste zuverlässig läuft.

Wenn mehrere Systeme beteiligt sind, orchestriert ein Werkzeug dazwischen.

Sobald ein Ablauf Jira, Confluence, ein Service-Portal und ein KI-Modell berührt, braucht es eine Stelle, die ihn führt - selbst gehostet, mit eigenen Identitäten und begrenzten Rechten für die Automatisierung.

Mit n8n bauen wir solche Strecken, angebunden an Azure-Dienste und Datenbanken - und an KI-Dienste über private Verbindungen statt über das öffentliche Internet.

Schema: n8n verbindet Jira, Confluence und Jira Service Management in der Atlassian Cloud

Was vor der Entscheidung meist noch offen ist

Verbinden Sie auch ältere Systeme ohne moderne Schnittstelle?

In vielen Fällen ja - wir prüfen das im Einzelfall. Auch ältere Anwendungen lassen sich oft über vorhandene Export- oder Importfunktionen und kleine Zwischenschritte anbinden. Ob das trägt, klären wir an Ihrem Ablauf, bevor etwas gebaut wird.

Mit welchen Rechten handelt ein Agent eigentlich?

Mit seinen eigenen. Ein Agent, der selbstständig Schnittstellen aufruft oder Daten verändert, bekommt eine eigene Identität mit begrenztem Rechteumfang - nicht die geliehene Anmeldung eines Menschen und kein geteiltes Dienstkonto. Wie ein solches Berechtigungsmodell entsteht, beschreiben wir unter „Identität und Zugriff“.

Was unterscheidet das von klassischer RPA?

Klassische RPA folgt starren Regeln und bricht ab, sobald ein Eingang nicht exakt dem erwarteten Muster entspricht. Wir kombinieren dieselbe Zuverlässigkeit im Standardfall mit KI-Bausteinen, die mit unstrukturierten Eingaben und Abweichungen umgehen.

Was wir dafür mitbringen

Reifegrad „Naheliegend“: Das Fundament setzen wir produktiv ein, einen veröffentlichten Referenzfall in genau diesem Zuschnitt gibt es noch nicht.

Integrationen mit Azure-Anbindung

Automatisierungsstrecken auf Basis von n8n, angebunden an Azure-Dienste und Datenbanken wie PostgreSQL, gehören zu unserer laufenden Praxis - inklusive der Frage, wie sie KI-Dienste erreichen, ohne über das öffentliche Internet zu gehen.

Model Context Protocol in der Praxis

Mit MCP als Anbindungsweg zwischen KI und Fachsystemen arbeiten wir bereits, unter anderem im Atlassian-Umfeld. Das ist die Schnittstellenfrage, an der agentische Abläufe meist zuerst hängen.

Berechtigungen für Maschinen und Agenten

Eigene Identitäten für Dienste, Automatisierungen und KI-Agenten mit begrenztem Rechteumfang sind Teil unserer Berechtigungsarbeit in regulierten Umgebungen.

Welche Systeme sollen bei Ihnen endlich miteinander sprechen?

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