Cloud- & KI-Infrastruktur · Hybrid

Cloud-Verfahren im eigenen Rechenzentrum.

Produktionsnetze, Anlagensteuerungen, Anwendungen mit Latenzanforderungen oder besonderen Auflagen bleiben lokal - und laufen trotzdem unter derselben Verwaltung, denselben Regeln und derselben Überwachung wie die Cloud. Ein Betriebsmodell statt zwei getrennter Welten mit zwei Werkzeugkästen.

Hybrid ist kein Übergang, sondern das Ziel.

In den meisten Mittelstandsumgebungen ist Hybrid kein Übergangszustand auf dem Weg in die Cloud, sondern das Ziel - weil ein Teil der Systeme aus guten fachlichen oder regulatorischen Gründen lokal bleibt. Der Fehler entsteht, wenn dieser Teil betrieblich abgehängt wird, weil die Aufmerksamkeit in der Cloud liegt: Wer ihn aus dem Blick verliert, verliert schrittweise auch die Kontrolle über Patchstände, Konten und Nachweise.

Genau an dieser Stelle entstehen die Abweichungen, die später in Prüfungen auffallen. Deshalb behandeln wir „bleibt lokal“ als Architekturentscheidung mit denselben Standards wie die Cloud - nicht als Restposten, der vom Projekt übrig bleibt.

  • Wir behandeln „bleibt lokal“ als Architekturentscheidung mit denselben Standards - nicht als Restposten, der vom Projekt übrig bleibt.
  • Lokale Server, Cluster und Datenbanken erscheinen über Azure Arc in derselben Konsole wie die Cloud-Ressourcen.
  • Richtlinien, Patchstände und Konfigurationsvorgaben werden auf beiden Seiten gleich durchgesetzt - eine Berichtslage statt zwei.
Illustration: lokale Datenverarbeitung

Aus der Praxis

On-Premises integriert statt abgehängt

Wir haben On-Premises-Landschaften in die Cloud integriert - unter Einhaltung der bestehenden Netzwerksegmentierung und entlang des Cloud Adoption Framework.

Segmentierung bleibt

Die bestehende Netzwerksegmentierung wurde in die Cloud-Anbindung übernommen statt aufgeweicht - definierte Übergänge statt offener Durchreichen.

Punktuell erweitert

Das On-Premises-Netzwerk wurde gezielt durch Cloud-Komponenten erweitert - dort, wo sie konkreten Nutzen stiften, nicht flächendeckend.

Nach Framework statt nach Gefühl

Die Integration folgt dem Cloud Adoption Framework - nachvollziehbare, dokumentierte Schritte statt Ad-hoc-Verbindungen.

Was wir liefern

Wir behandeln „bleibt lokal“ als Architekturentscheidung mit denselben Standards wie die Cloud.

Regeln gelten überall

Richtlinien, Patchstände und Konfigurationsvorgaben werden auf beiden Seiten gleich durchgesetzt.

Policy · Patch · Konfiguration

Saubere Kopplung

Standortverbindung, Segmentierung und definierte Übergänge zwischen Büro-, Produktions- und Cloud-Netz.

Netz · Segmentierung

Abgeschottet, wenn nötig

Auch Umgebungen ohne dauerhafte Internetverbindung lassen sich mit Cloud-Verfahren betreiben.

Getrennter Betrieb

Im Detail

Drei Zonen, eine Verwaltungsebene

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Arbeitsplätze und klassische Fachanwendungen. Diese Zone ist meist am weitesten in Richtung Cloud unterwegs und liefert die Vorlage für Regeln, die anschließend auch für die anderen Zonen gelten.

  • Charakter Standardanwendungen, Arbeitsplätze, Kollaboration.
  • Kopplung Definierte Übergänge zur Cloud und zum Produktionsnetz, nicht offene Durchreichen.

Läuft Ihr lokaler Teil noch mit eigenem Werkzeugkasten?

Wir prüfen, was Ihre bestehende Umgebung für eine gemeinsame Verwaltungsebene schon mitbringt - Hardware, Netzkopplung, Segmentierung.

Ablauf

Vier Schritte zu einem Betriebsmodell statt zweier Welten

Wir bestimmen zuerst, was aus fachlichen oder regulatorischen Gründen lokal bleibt - und behandeln diesen Teil anschließend mit denselben Standards wie die Cloud.

  1. Bleibe-Workloads bestimmen

    • Fachliche und regulatorische Gründe je System dokumentieren
    • Latenz-, Anlagen- und Auflagenanforderungen konkret benennen
  2. Anbindung entwerfen

    • Standortverbindung und Segmentierung zwischen Büro-, Produktions- und Cloud-Netz
    • Übergänge definieren, statt gewachsene Ausnahmen fortzuschreiben
  3. Verwaltung vereinheitlichen

    • Lokale Server, Cluster und Datenbanken in dieselbe Konsole holen
    • Richtlinien, Patchstände und Konfigurationsvorgaben beidseitig durchsetzen
  4. Gemeinsam betreiben

    • Eine Berichtslage für beide Seiten statt zweier getrennter Nachweise
    • Laufender Betrieb durch uns oder Übergabe an Ihr Team - auch für Umgebungen ohne dauerhafte Internetverbindung

Was das für Sie bedeutet

Der eigentliche Kostentreiber ist selten die Technik, sondern die doppelte Pflege von Patchständen und Berechtigungen - und die entfällt mit einer gemeinsamen Verwaltungsebene.

  • Geschäftsführung: Ein Betriebsmodell statt zweier getrennter Welten mit zwei Werkzeugkästen.
  • IT & Sicherheit: Eine Konsole, beidseitig durchgesetzte Richtlinien und eine Berichtslage, damit die lokale Seite bei den Nachweisen nicht zurückfällt.
  • Fachbereich: Produktions-, Leit- und Laborumgebungen bleiben dort, wo Latenz, Anlagensteuerung oder Auflagen es verlangen.
Illustration: Server im eigenen Rechenzentrum, verbunden mit der Cloud

Was vor dem Aufbau meist noch offen ist

Brauchen wir dafür spezielle Hardware?

Für die einheitliche Verwaltung nicht zwingend, für den vollen Funktionsumfang inklusive lokaler Cloud-Dienste ja - zertifizierte Hardware für die jeweilige Plattform. Wir prüfen vorab, was Ihre bestehende Umgebung bereits mitbringt.

Funktioniert das auch ohne Internetverbindung?

Für ausgewählte Szenarien ja - getrennter Betrieb ist möglich, ist aber keine reine Hardware-Frage: Er setzt ein passendes Microsoft-Vertragsmodell, ein formales Freigabeverfahren und zusätzliche Management-Hardware voraus. Ob sich das für Ihren Anwendungsfall lohnt, prüfen wir vorab mit Ihnen.

Was kostet der dauerhafte Hybrid-Betrieb wirklich?

Weniger als zwei komplett getrennte Werkzeugkästen zu pflegen. Der eigentliche Kostentreiber ist die doppelte Pflege von Patchständen und Berechtigungen, die mit einer gemeinsamen Verwaltungsebene entfällt.

Lässt sich eine bestehende Virtualisierungsumgebung übernehmen?

In der Regel ja, allerdings über eine Konvertierung und nicht über eine Live-Migration. Was das für Ihre Systeme und Ihr Wartungsfenster bedeutet, klären wir vor der Planung.

Gilt das auch für KRITIS-Nachweispflichten?

Ja - für Systeme, die aus regulatorischen Gründen lokal bleiben, gilt dieselbe einheitliche Nachweisführung wie in der Cloud: Zugriffsregeln, Änderungshistorie und Protokollierung. Das ersetzt nicht die rechtliche Einordnung nach KRITIS-Dachgesetz, BSI C5 oder ISO 27001/27019, liefert aber die technische Grundlage dafür.

Welcher Teil Ihrer Landschaft bleibt lokal - und wer hält ihn auf Stand?

06102 / 7488091 web@jl.digital