Cloud- & KI-Infrastruktur · Identität und Zugriff

Berechtigungen, die man erklären kann.

Wir entwerfen ein Rollen- und Berechtigungsmodell auf Basis von Microsoft Entra ID für Ihre Cloud-Umgebung: wer dauerhaft welche Rechte hat, welche erhöhten Rechte nur auf Zeit und mit Begründung vergeben werden, und unter welchen Bedingungen ein Zugriff zustande kommt. Das gilt auch für Dienste, Automatisierungen und KI-Agenten.

Vollrechte entstehen im Projektstress - und bleiben.

Dauerhafte Vollrechte entstehen fast immer unter Zeitdruck und bleiben bestehen, weil ihre Entfernung Arbeit macht und niemandem einen sichtbaren Nutzen bringt. Ein Zugriffsmodell wirkt aber nur, wenn der reguläre Weg schneller ist als der Umweg - sonst entstehen genau die Ausnahmen, die es eigentlich verhindern sollte.

Deshalb entwerfen wir das Modell entlang der tatsächlichen Arbeitsabläufe, nicht entlang der Kästchen im Organigramm: Rollen folgen den Aufgaben, die Ihre Teams wirklich haben - damit die Fachbereiche sie später selbst pflegen können.

  • Erhöhte Rechte werden beantragt, befristet und protokolliert - und verfallen von selbst. Der Normalzustand ist der ohne Sonderrechte.
  • Der Antragsweg ist bewusst kurz. Dauerhaft benötigte Rechte bleiben, nur die seltenen privilegierten Zugriffe laufen über den Antrag.
  • Rollen folgen den Aufgaben, die Ihre Teams tatsächlich haben - damit die Fachbereiche sie später selbst pflegen.
Illustration: Sicherheitsprüfung

Was wir liefern

Ein Rollenmodell, das Ihre Fachbereiche verstehen - statt einer technisch korrekten Rechtestruktur, die niemand pflegt.

Erhöhte Rechte auf Zeit

Privilegierte Zugriffe werden beantragt, befristet und protokolliert, statt dauerhaft zu bestehen.

Privileged Identity Management

Bedingter Zugriff

Zugriff abhängig von Gerät, Standort und Risikolage, mit begründeten Ausnahmen.

Conditional Access

Maschinen und Agenten

Dienstkonten, Automatisierungen und KI-Agenten bekommen eigene Identitäten mit eigenem Rechteumfang.

Nicht-menschliche Identitäten

Im Detail

Wie das Modell im Alltag funktioniert

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Anfrage, Genehmigung mit Begründung, aktiver Zugriff auf Zeit und mit Protokoll, automatischer Verfall. Kein Recht bleibt automatisch bestehen - das gilt für Menschen ebenso wie für Maschinen und Agenten.

  • Anfrage Der reguläre Weg ist bewusst kurz, damit niemand einen Grund hat, ihn zu umgehen.
  • Genehmigung Mit Begründung und benannter genehmigender Rolle, nicht als stille Verlängerung.
  • Aktiv und befristet Der Zugriff besteht für den vereinbarten Zeitraum und wird dabei protokolliert.
  • Verfall Das Recht endet von selbst. Der Normalzustand ist der Zustand ohne Sonderrechte.

Wie viele Konten haben bei Ihnen heute dauerhaft Vollrechte?

Die Ist-Erhebung macht dauerhaft privilegierte Konten und verwaiste Zugänge sichtbar - der erste Schritt zum Rollenmodell.

Ablauf

Vier Schritte zu einem Modell, das gepflegt wird

Wir stellen nicht an einem Stichtag um. Das Modell wird schrittweise eingeführt, damit der Betrieb weiterläuft und die Fachbereiche die Rollen tragen, die sie später pflegen sollen.

  1. Ist-Rechte erheben

    • Wer hat heute welche Rechte, seit wann und aus welchem Anlass
    • Dauerhaft privilegierte Konten und verwaiste Zugänge sichtbar machen
  2. Rollenmodell entwerfen

    • Rollen entlang der tatsächlichen Arbeitsabläufe schneiden
    • Zuständigkeiten benennen, auch für Dienste, Automatisierungen und Agenten
  3. Schrittweise umstellen

    • Erhöhte Rechte auf befristete Anträge umstellen, ohne den Betrieb zu bremsen
    • Bedingten Zugriff mit begründeten Ausnahmen einführen
  4. Regelmäßig überprüfen

    • Access Reviews im Rhythmus Ihrer Prüfungen automatisieren
    • Zugriffe von Dienstleistern mit klarem Ablaufdatum führen

Was das für Sie bedeutet

Der Alltag verändert sich kaum - belegbar wird, wer wann worauf zugreifen konnte.

  • Geschäftsführung: Bei der nächsten Prüfung lässt sich belegen, wer wann worauf zugreifen konnte; Zugriffe von Dienstleistern laufen mit klarem Ablaufdatum.
  • IT & Sicherheit: Erhöhte Rechte verfallen von selbst, bedingter Zugriff entscheidet nach Gerät und Risikolage, Access Reviews laufen automatisiert.
  • Fachbereich: Die Rollen folgen den tatsächlichen Arbeitsabläufen; dauerhaft benötigte Rechte bleiben bestehen.
Illustration: Identitäts- und Berechtigungsprüfung

Was vor der Umstellung meist noch offen ist

Bremst das unsere Administratoren aus?

Für die tägliche Arbeit kaum - dauerhaft benötigte Rechte bleiben bestehen. Für die seltenen privilegierten Zugriffe kommt ein kurzer Antrags- und Genehmigungsschritt dazu, bewusst so schnell gestaltet, dass niemand einen Grund hat, ihn zu umgehen - das ist der Punkt, an dem Zugriffsmodelle sonst scheitern.

Wie oft müssen Rechte überprüft werden?

Regelmäßig und automatisiert statt anlassbezogen - der Rhythmus richtet sich nach dem Risiko der jeweiligen Rechte, oft vierteljährlich bei privilegierten Zugriffen, und passt sich Ihrem Prüfungsrhythmus an.

Wie behandeln wir Zugriffe von Dienstleistern?

Wie jede andere Identität auch: befristet, mit klarem Ablaufdatum und ohne stillschweigende Verlängerung nach Projektende.

Mit welchen Rechten handelt ein KI-Agent?

Mit seinen eigenen. Ein Agent, der selbstständig APIs aufruft oder Daten verändert, bekommt eine eigene Identität mit klar begrenztem Rechteumfang - nicht die geliehene Anmeldung eines Menschen und kein geteiltes Dienstkonto.

Könnten Sie heute belegen, wer letzte Woche worauf zugreifen konnte?

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